Gruppenangebote

Gerade Gruppen fühlen sich in unseren Räumlichkeiten wohl. Gerne helfen wir Ihnen, ein Angebot nach Mass zu konzipieren. Unsere aktuelle Ausstellung befasst sich auf verschiedene Weise mit der Kommunikation. Ein Bereich des menschlichen Zusammenlebens, der sich wandelt und immer wieder zu Konflikten führen kann. Ob im Unterricht, beim Vereinsspiel, in der Familie, mit Freunden: wann redet man, wann schweigt man, wann hört man besonders genau zu?

Unsere Workshops eigenen sich für Gruppen in Unter-nehmen, die an ihrer Kommunikation arbeiten wollen, aber auch an Familien, bestehend vielleicht sogar aus mehreren Generationen.

Viele Möglichkeiten sind gegeben und wir würden gerne nach einen Gespräch mit Ihnen Ihre Wünsche und Ziele erfahren und dann an massgeschneidertes Angebot vorstellen.

Image by Jo Szczepanska
IMG_0014.jpeg

Ein Klassentreffen. Man trifft sich seit vielen Jahren wieder. So ziemlich alles ist anders. Monica hat stark abgenommen, Paul keinen Bart und auch auf dem Kopf keine Haare mehr, Julia hat ein paar neue Gelenke und Gody ist zwar noch immer ein absoluter Autofreak.

Reizt es Sie, selber wieder einmal die gute alte Schulbank zu drücken? Jene aus Holz mit dem eingelassenen Tintenfass? Unsere Lehrgotten und Schulmeister freuen sich auf Sie! Eine historische Schulstunde beginnt mit der Sauberkeitskontrolle. Es folgen Informationen über die Disziplin sowie Beispiele aus dem Sprach-, Rechen- oder Anschauungsunterricht.

Dabei können auch Sie mit Griffel und Schiefertafel aktiv werden. Im Anschluss an die Lektion haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Schulgotte oder Ihrem Lehrmeister Fragen zu stellen.

Nach getaner Arbeit waren Sie als Schülerinnen oder Schüler sicher hungrig und freuten sich auf ein Essen zu Hause. Nach Bedarf bieten wir als Alternative gerne gerne einen Apéro an.

Wir freuen uns, auf Ihre Kontaktaufnahme, um Details besprechen zu können. 

Schulsachen sind Stoff für Geschichte und Geschichten. Ein „Blick hinter die Kulissen“ in der Sammlung des Schulmuseums Bern weckt Erinnerungen an die eigene Schulzeit und vermittelt Wissenswertes über das historische und das aktuelle Bildungswesen.

Im Depot, dem Herzstück des Museums, lagern zahlreiche Objekte aus verschiedenen Schulfächern, eine grosse Menge an Mobiliar, Medien und Fotografien sowie schöne Schülerhefte und Vorbereitungsarbeiten von Lehrpersonen, aber auch viele Bücher, alte Zeugnisse und Schulordnungen. Das Sammlungsteam wird einige Präsziosen aussuchen, Sie durch die verwinkelten Gänge führen und einen Einblick in die Arbeit in der Sammlung und in das laufende Inventarisierungsprojekt gewähren.

Gerne stellen wir eine Führung nach Ihren Wünschen zusammen.

IMG_4915.jpeg
 

Ein Depot, 800m2, 80'000 Objekte zur Schulgeschichte. Wir befinden uns in Köniz, unter dem Coop Stapfenhaus, steigen hinab ins Labyrinth des Schulmuseums Bern, froh, zwei erfahrene Guides bei uns zu haben. Sie begrüssen uns und machen direkt klar: das wird keine trockene Führung, es wird emotional, berührend. Kraftvolle Bilder begegnen uns – passend zum Depot, denn man erlebt, dass hier gearbeitet wird. Keine schillernd aufgeräumte Welt, sondern eine Sammlung, die erschlossen wird und die lebt.

 

Beim ersten Stopp sehen wir Schulranzen von früher und heute. Wir hören die Geschichte des ersten Schultages von Nicole, einer der Guides. Sogleich tauchen Bilder vom eigenen ersten Schultag auf – die Nervosität, ein wenig Angst, aber auch viel Freude sind spürbar. Es scheint allen so zu gehen, der Drang zum Austausch untereinander ist da und es ist spannend, darüber zu reden. 

Es geht weiter, vorbei an vielen Kisten und Unterlagen und plötzlich steht da die Zahnfee – oder Zahnhexe? Mit übergrosser Zahnbürste und Gebiss wird uns das richtige Zähneputzen beigebracht und ich wurde daran erinnert, dass ich bis heute «falsch» putze. Ein Laster, das wohl an mir hängen bleiben wird. Die Gruppe lacht, wieder fühlt man sich zurückgeworfen in die eigene Schulzeit.

Szenenwechsel. Wir stehen vor dem «Schnapsdrucker». Wie mühsam, zeit- und nervenraubend es früher für Lehrpersonen gewesen sein muss, die Matrizen möglichst leserlich für die Schülerinnen und Schüler zu vervielfältigen. Der Geruch des Spiritus hängt in der Luft. Und schon hält jeder ein Glas in der Hand. Mit dem Trinkspruch «ein Hoch auf alle Bildungsförderer!» stossen wir an. Der Schnaps ist aus dem Lötschental; die innerlich aufkommende Wärme tut gut, denn im Sammlungslabyrinth ist es kühl. 

 

Der Buchklassiker TipTopf darf nicht fehlen, wir testen unser Wissen mit dem MiniLÜK – die meisten scheitern kläglich – und probieren das geräuschfreie Schreiben mit Griffel auf Schiefer. Auch das gelingt nicht allen, was schmerzverzerrte Gesichter und Aufstöhnen auslöst. Am Ende sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen. Die Gruppe ist altersdurchmischt, sodass sich äusserst interessante Gespräche entwickeln. Beeindruckend, wie gut die bedacht eingestreuten Fakten der Guides hängen geblieben sind!

 

«Mit Schnaps und Ranzen ... Unterwegs im Sammlungslabyrinth des smb» ist ab Schulbeginn nach den Sommerferien 2021 buchbar. 

 
smblogo_klecks.png